Montag, 11. Mai 2015

Berechnung - M. C. Poets

Erscheinungsdatum Erstausgabe : 27.03.2015
Verlag : Rowohlt TB
ISBN: 9783499270604
384 Seiten
Zu kaufen: Hier


Spannendes Thema, aber an der Umsetzung hapert es  


Die deutsche Mathematikerin Hannah Marcks wird gegen Ende ihres USA Trips festgenommen. Das FBI hält Hannah für die gesuchte Serienmörderin Elsa Jones. Alle manipulierten Hinweise sprechen gegen Hannah, keiner scheint ihr zu glauben, bis auf ihr Stiefbruder in Deutschland. Hannah wird zur Todesstrafe verurteilt, auf dem Weg ins Gefängnis jedoch befreit. Allmählich zeigt sich,
dass Elsa Jones' Stricke selbst bis zum Geheimdienst reichen. Aber was soll Hannah tun als meist gesuchte Frau?

Ein manipuliertes Foto, welches Hannas Gesicht beim Erschießen zweier Opfer zeigt, ist die Grundlage für Hannahs Dilemma. Alkoholisiert und unter Medikamenten wird Hannah unsanft vom einem Überfallkommando in ihrem Motel aufgesucht. Ihr fehlt die Erinnerung an die letzten Tage und die Anschuldigung, sie habe mehrere Menschen umgebracht, erscheint Hannah wie ein böser Traum. Ihre Hoffnung, dass die Beamten schnell ihren Fehler bemerken werden, löst sich schnell in Luft auf.

In "Berechnung" geht es um Identitätsklau, nur dass Hannah leider die Identität einer Serienmörderin zugeschustert bekommen hat. Irgendwie wirkte dies für mich aber recht unglaubwürdig, schließlich ist Hannah Deutsche und hat Mathematik studiert. Das sollten zwei schonmal recht ausschlagegebende Argumente sein. Einige weitergehende Ermittlungen hätten auch recht schnell Zweifel an Hannahs richtiger Identität wecken sollen. Hannah lebt eher zurückgezogen und hat kaum Freunde und Bekannte. Ihre Liebe zur Mathematik wird meistens in Stressmomenten deutlich, wenn sie anfängt Flächen, Distanzen, Inhalte und Wahrscheinlichkeiten zu berechnen. Cover und Klappentext weisen darauf hin, dass Mathematik ein Merkmal der Story sei, zeitlich geht dies aber auch unter.

Generell ist das Thema für mich etwas zu hoch gegriffen. Man merkt, dass sich eine deutsche Autorin an einem großen US-Thriller inklusive Rassismus, Waffen und Intrigen innerhalb des FBIs versucht hat. Die Geschichte wirkt für mich daher etwas unausgereift und unglaubwürdig. Da sich die Geschichte sehr flüssig lesen lässt und ich das Thema selbst spannend finde, lande ich bei 3 Sternen.
 

Vielen Dank an den Rowohlt Verlag!

Kommentare:

  1. Hello my Dear,
    wollte dir ganz liebe Grüße da lassen und mich für dein Kommentar bedanken :-*
    Nadine ♥

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    1. Nadine, ich habe mich zu bedanken :-))) Für die tollen Tipps!
      LG Ayleen

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  2. Schöne Rezension!

    Liebste Grüße aus Hamburg
    http://jemasija8.blogspot.de/

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  3. Hello,

    vielen Dank, habe mich auf gleich mal auf deinem Blog umgeschaut ;-)

    LG Ayleen

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